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Insane Ultra

Ein Jahr nach der Amokfahrt

Am Mittwoch jährt sich zum ersten Mal die Amokfahrt vom 01.12.2020. Nach wie vor ist dieses Verbrechen, welches nicht nur das Leben von den Betroffenen, sondern von allen Trierern verändert hat, ein Thema für uns als Gruppe und aktive Szene von Eintracht Trier. Daher treffen wir uns am Mittwoch um 19 Uhr auf dem Pferdemarkt und gehen von dort aus geschlossen Richtung Innenstadt. Gerne könnt ihr Kerzen mitbringen, um den Opfern zu gedenken, einen Kranz zur Niederlegung haben wir bereits geordert.

8.500€ für die Flutopfer in Ehrang

Ihr alle könnt euch sicherlich noch an die starken Regenfälle und die damit verbundenen Katastrophenbilder aus dem Juli diesen Jahres erinnern. Bilder die bis dato immer nur im Fernsehen zu sehen waren, betrafen uns auf einmal alle.  Diese schrecklichen und traurigen Bilder ließen uns natürlich nicht kalt und so entstanden schnell die ersten Hilfsangebote. Ganz nach dem Motto „In Eintracht für Trier“ sprang die Eintracht Familie da ein, wo Hilfe benötigt wurde. Neben einer riesigen Kleider - und Sachspenden Aktion in Kooperationen mit dem Fanprojekt, halfen viele Eintrachtler auch direkt beim Aufräumen, in den jeweiligen Stadtteilen Ehrang, Kordel und sogar in Ahrweiler packte man mit an. Ich denke Ehrang kann man nochmals gesonderte betrachten, da dort lebende Eintracht Fans in gewisser Weise die Hilfe und das Verteilen von Hilfsgütern (u.a. Elektrogeräte) eigenständig koordinierten und einen sehr großen Teil am „Wiederaufbau“ leisteten. 

Zudem schaltete man ein Spendenkonto, welches betroffene Eintrachtler direkt finanziell Unterstützen sollte, frei. Zusammengekommener Endbetrag 8.500 Euro! Hiermit konnten wir acht Familien mit je 1.000€ direkt unterstützen und 500€ gingen an die "Gemeinschaft Eranger Ortsvereine". Darüber hinaus beteiligte man sich auch noch finanziell am Spendenpool des Supporters Club Trier, welcher ebenfalls mit weiteren Eintracht Fans Geld spendete. An dieser Stelle nochmal ein dickes „MERCI“ an alle Eintracht Fans die sich egal ob finanziell oder mit helfenden Händen an den Hilfsangeboten beteiligten. 

In Eintracht für Trier!

Spaguet toujours avec nous!

Über ein Jahr ist es nun schon her, dass unser geliebter Freund Spaguet nicht mehr unter uns weilt. So war es selbstverständlich, dass sich vergangenen Freitag einige Trierer zu seiner Ruhestätte begaben, um den einjährigen Todestag ehrenvoll zu gestalten. Auch das Heimspiel des FC Metz gegen Troyes stand ganz im Zeichen vom Spaguet.

Anbei ein paar Impressionen von vergangenem Wochenende.

Un Ultra comme Spaguet ne meurt jamais!

Stellungnahme zum gestrigen Aufruf

Natürlich sind wir heute nicht nach Koblenz zur Stadtführung angereist.

Der Aufruf diente lediglich dazu, nochmals zu veranschaulichen, wie sinnfrei die Spielabsage beim FV Engers war und die damit einhergehende Begründung.

Eine Absage aufgrund fehlender Gewährleistung der Sicherheit kann nicht den Fans von Eintracht Trier und auch nicht unserem Verein zu Lasten gelegt werden. Die Befürchtung das es am heutigen Samstag aufgrund beider Spiele zu einem Aufeinandertreffen in irgendeiner Form kommen kann und Abhilfe nur durch eine Spielabsage geschaffen werden kann, ist absolut nicht zu Ende gedacht. So wäre es ja gerade durch die Spielabsage in Engers prinzipiell heute möglich gewesen nach Koblenz zu reisen. Darüber hinaus ist es doch wesentlich wahrscheinlicher, dass es zu Aufeinandertreffen kommt, wenn Spiele nicht zeitgleich oder zumindest nicht am selben Tag stattfinden.

Die Absage ist unserer Ansicht nach daher ein absolutes Unding. Zurückzuführen ist das Ganze wahrscheinlich auch auf die Personalsituation der Polizei Rheinland-Pfalz bezogen auf das Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Waldhof Mannheim. Dieses Eingeständnis werden wir aber wahrscheinlich niemals erleben. Wenn also hier die Hausaufgaben bei der Herausgabe des Spielplans nicht gemacht werden, kann Eintracht Trier nicht der Leidtragende sein. Genauso hätte in voller Konsequenz auch das Heimspiel der TuS Koblenz abgesagt werden müssen, was nicht geschehen ist. Darüber hinaus sind die drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspiele auch auf das Versagen einiger Akteure bei der Erstellung des Spielplans zurückzuführen, denn eigentlich hätten wir das Spiel gegen die TuS Koblenz letztes Wochenende im Moselstadion ausgetragen.

Daher fordern wir die Polizei auf sich insofern aus der Terminierung der Spieltage raus zuhalten, sodass es nicht zu Absagen von Spielen kommt die jeglicher Grundlage entbehren oder dessen Begründungen einfach nicht schlüssig sind. Denn nur so kann ein fairer Ausgang der Saison weiterhin gewährleistet werden.

Auch eine Verlegung der kommenden Spiele im Raum Koblenz, wird nicht für mehr Sicherheit sorgen.

Eure Fußballchaoten aus Trier

Stellungnahme zum Spiel bei der TuS Koblenz am kommenden Sonntag

Aufgrund der vor Ort gegebenen Umstände am kommenden Sonntag, werden alle Gruppen der Gegengerade nicht ins Stadion Oberwerth reisen. Auch wenn uns durchaus bewusst ist, dass eine freie Fankultur ohne jegliche Einschränkungen weiterhin durch die Pandemie nicht möglich ist, gibt es auch hier Grenzen die für uns nicht tragbar sind. Hierbei geht es einerseits um die bis heute Morgen anhaltende Diskussion rund um das Stehplatzkontingent im Gästeblock. Klar ist hier das 200 Karten absolut nicht ausreichend sind. Allerdings gab es in der Vergangenheit durchaus Spiele, die im Gästeblock um ein vielfaches höher besucht waren. Die Pandemie mag das Ganze zwar in der Anzahl einschränken, allerdings gilt für uns hier entweder alle Eintracht-Fans oder keiner.

Andererseits kommt die immer wieder aufkommende Zaunfanenthematik hinzu. Für uns ein absolut undiskutabler Gesichtspunkt der zur Fankultur hinzugehört. Der Fakt, dass dies am kommenden Donnerstag in der Sicherheitsbesprechung zum Spiel thematisiert werden muss bevor eine Entscheidung fällt, zeugt nur wieder von der absolut fehlenden Fachkenntnis und falscher Einschätzungen der Polizei Koblenz in diesem Thema.

Ein Alternativprogramm wird im Fanprojekt stattfinden, wozu alle Eintracht-Fans die nicht nach Koblenz reisen, herzlich eingeladen sind. Weitere Infos werden diesbezüglich in den kommenden Tagen vom Fanprojekt folgen.

Stellungnahme der "Fanszene Trier" zu den jüngsten Entscheidungen des Fußballverband Rheinland rund um den Rheinlandpokal sowie der Regionalliga Südwest GbR bezüglich der Auf- und Abstiegsregelung

Bereits die Grundsatzentscheidung, den Rheinlandpokal, trotz Einstellung des Punktspielbetriebs der Saison 2020/2021 in allen Spiel- und Altersklassen in Zuständigkeit des Fußballverband Rheinland, fortsetzen zu wollen, wurde mit großer Verwunderung innerhalb der Fanszene Trier zur Kenntnis genommen. Hier zwängte sich bei vielen Fußballfans der Gedanke auf, dass dies ausschließlich an der Übertragung der Veranstaltung „Finaltag der Amateure“ und den damit verbundenen Verpflichtungen und zu generierenden Geldern liegen konnte.

Mit großer Verwunderung wurde die Ende April veröffentlichte Planung des Fußballverband Rheinland vernommen, nach welcher TuS Rot-Weiß Koblenz und der SV Eintracht Trier 05 als Finalteilnehmer vorgesehen waren. Die Auswahl der Finalpaarung wurde damit begründet, dass es sich dabei um die „sportlich besten Mannschaften im Verbandsgebiet“ handle - eine Begründung die dem Grundgedanken der Austragung eines Pokalwettbewerbes mit Teilnehmern aus unterschiedlichen Spielklassen völlig entgegensteht. Schon hier wäre eine Auslosung der Finalteilnehmer die einzig „faire“ Variante gewesen. Abschließend wurde in dieser Bekanntmachung für den 04.05.2021 eine finale Entscheidung angekündigt.

Die finale Entscheidung erfolgte termingerecht am gestrigen Dienstag und sorgte nicht nur in unserer Fanszene für Erstaunen. Nach der abschließenden Abstimmung soll am 29.05.2021 im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Koblenzer Stadion Oberwerth ein „Entscheidungsspiel zur Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ - nicht das Pokalfinale!!! - ausgetragen werden. Gesetzt für dieses Entscheidungsspiel sei einzig TuS Rot-Weiß Koblenz. Der Gegner solle nunmehr ausgelost werden und im Lostopf sollen die Vereine sein, die ihre Bereitschaft erklären, in jenem Entscheidungsspiel anzutreten. Außerdem sollen die 37 verbleibenden Mannschaften den Rheinlandpokal ausspielen, wobei der Sieg des Rheinlandpokals aufgrund des vorherigen Entscheidungsspiels zwischen TuS Rot-Weiß Koblenz und der noch zu ermittelnden Mannschaft nicht zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.

Dadurch, dass TuS Rot-Weiß Koblenz als Finalteilnehmer gesetzt ist, ist die Teilnahme am DFB-Pokal ohne jede faire Chance vergeben. So ist einzig TuS Rot-Weiß Koblenz in den letzten sieben Monaten im Mannschaftstraining und durfte Spielpraxis sammeln bzw. Wettbewerb in der Regionalliga Südwest erfahren. Keiner der übrigen Mannschaften könnte diesen Vorteil bis zum 29.05.2021 auch nur ansatzweise aufholen, wenn überhaupt aufgrund der z. Zt. gültigen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz eine Vorbereitung möglich sein sollte.

Die einzig halbwegs verträgliche und faire Möglichkeit zur Ermittlung der Finalpaarung wäre die Auslosung beider teilnehmenden Mannschaften, wobei sich die Doppelmoral der Akteure auf Seiten des Verbands sowie einiger Vereine zur Austragung des „Finaltag der Amateure“ auch dann nicht leugnen lässt.

Die Fanszene Trier distanziert sich mit Nachdruck und in aller Deutlichkeit von der vom Fußballverband Rheinland geplanten Vorgehensweise zur „Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals“ bzw. zur Abwicklung des Rheinlandpokals!

Zudem möchten wir unsere große Irritation darüber zum Ausdruck bringen, dass die Regionalliga Südwest GbR während der laufenden Saison die Abstiegsregularien neu bewertet, obwohl diese sportlich zu Ende gespielt wird. Leider hatten die unterklassigen Ligen nicht das Privileg ihre Spielzeiten sportlich zu beenden. Nichts desto trotz wurde der SV Eintracht Trier 05 im Einklang mit der Spielordnung als Aufsteiger gemeldet. Die Spielordnung der Regionalliga Südwest beschreibt in Paragraph 48 die Aufstiegsmodalitäten die von unserem SV Eintracht Trier 05 vollumfänglich erfüllt werden.

Hier wird nach jetzigem Kenntnisstand und auch unserem Verständnis nach der FairPlay Gedanke mit Füßen getreten und der SV Eintracht Trier 05 um den berechtigten Aufstieg gemäß der jeweiligen Spielordnungen gebracht. Wir begrüßen ausdrücklich die juristische Überprüfung dieses Sachverhalts durch den Verein und wünschen uns eine offensive Auseinandersetzung mit dem in unseren Augen unfairen Umgang und der nicht nachvollziehbaren, einseitigen Benachteiligung des SV Eintracht Trier 05.

Sowie für die Pokal-Thematik als auch in Sachen Aufstieg gibt es etliche weitere Argumentationen und Fallbeispiele die unseren Standpunkt untermauern. Insbesondere im Thema Aufstieg gilt es dies jetzt schnellstmöglich auf juristischem Weg herauszuarbeiten.

Fanszene Trier

10 Jahre Trier und Fribourg!

Tach, Moien & Salut

Wir schreiben den 30. April 2011, die Eintracht aus Trier ist zu Gast im Waldstadion beim FC 08 Homburg. Neben einem kleinen Intro und etwas Rauch, hingen an diesem Tag das erste Mal die zwei Banner unserer beiden Gruppen gemeinsam im Gästeblock. Die Geburtsstunde und der offizielle Beginn einer einzigartigen und etwas anderen Freundschaft.  

Zur damaligen Zeit eher unüblich, dass sich zwei Fanszenen aus zwei verschiedenen Sportarten (Fussball & Eishockey) finden. Die ersten Berührungspunkte fanden schon vorher durch die gemeinsamen Freunde aus Lothringen statt. Die Sympathien auf beiden Seiten waren von Beginn an spürbar und man befand sich schnell trotz der unterschiedlichen Sprachen und Sportarten auf einer Ebene. Genau dies befeuerte die Freundschaft von Tag eins an und macht sie noch heute zu etwas Einzigartigen.

Die anfängliche Hürde von knapp 500 Kilometern wurde schnell zur Nebensache und die gegenseitigen Besuche erreichten unübliche Dimensionen. So kam es auch schon mal vor das Fribourger bis zu drei Mal im Monat zu Gast in der ältesten Stadt Deutschlands waren und Trierer Köpfe sich wiederum mehrfach im Monat in der Stadt an der Saane blicken ließen. Neben den (feucht)fröhlichen und genialen Momenten, erlebten wir natürlich auch bittere. Sei es sportlich, durch Repressalien oder gar Auflösungen verschiedener Gruppen auf beiden Seiten. Rückblickend gab es natürlich auch Zwischentiefs, unteranderem ein Generationenwechsel, in dem es ein wenig ruhiger um die Freundschaft wurde.  

Heute an diesem Tag blicken wir mit erhobenem Haupt zurück, und können mit Stolz sagen wir sind gestärkt daraus hervorgegangen und dass wir es geschafft haben! Mittlerweile wird diese Freundschaft auf beiden Seiten gruppenunabhängig und von verschiedenen Personen getragen und gelebt. Weder die Distanz, noch die kulturellen Unterschiede oder eine europäische Grenze konnten uns bis jetzt trennen und werden es auch in Zukunft nicht können.

Trier & Fribourg 

Im April 2021


Liebe Eintrachtfans, liebe Trierer,

am vergangenen Freitag endete unser Spendenaufruf für die Opfer der Amokfahrt vom 1. Dezember an der sich einige beteiligt haben. Vielen Dank schon eimal dafür. Bisher wurde auch schon nach einem erfolgreichen 3. Weihnachtssingen in virtueller Form eine Spendensumme von 1250€ für die Opfer der Amokfahrt erzielt. Eine T-Shirt Aktion, welche durch Einzelpersonen der Fanszene initiert wurde, ist immer noch am laufen. Durch diese beiden parallel laufenden Aktionen konnten wir leider nicht von allen Fanclubs Spenden erhalten, da manche ihren kompletten Fokus beispielsweise auf das Weihnachtssingen gelegt haben. Vielen Dank auch für eure Spenden an anderer Stelle. Das Wichtigste ist, dass wir am Ende Gelder generieren konnten. In welcher Form ihr euch beteiligt habt ist hier wirklich egal. Wichtig ist, dass ihr euren Beitrag geleistet habt.


Folgende Spenden haben uns in chronologischer Reihenfolge erreicht:

Spenden während des stillen Gedenkens am 2. Dezember 2020 - 368,30€

Daje! - 60€

Jannessen zusammen mit dem VfL Osnabrück Fan-Club Ibbenbüren - 349,05€

Chaonz - 300€

Kylltaljungs Trier - 219,05€

Blaue Jugend - 215€

Legion 54 - 400€

Schweich United - 100€


Innerhalb unserer Gruppe konnten wir einen Spendenbetrag von 419,15€ erzielen. Somit kommen wir auf einen Gesamtbetrag von 2430,55€. Wir haben uns allerdings noch einmal dazu entschlossen aus unserer Gruppenkasse diesen Betrag auf 3000€ zu erhöhen.

Diesen Betrag haben wir soeben dem Konto der Stadt Trier zur Verfügung gestellt.


Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und ein hoffentlich besseres Jahr 2021.

(K)Lebt für Trier! 

Durch den Aufkleberverkauf der letzten Saison wurden Gelder generiert, um diese sozialen Projekten zu spenden. Vergangene Woche war es dann soweit und wir konnten Verbrauchsgüter wie Kaffee, Becher, Tee, Suppen, aber auch zur Jahreszeit passend neue Unterwäsche und Decken für die seit diesem Jahr bestehende Kältehilfe in Trier einkaufen. Zudem wurden noch über 25 Isomatten organisiert, die uns dankenswerterweise kostenfrei überlassen wurden. Pünktlich zum Kälteeinbruch in der Region wurden die Spenden letzte Woche durch Mitglieder von Insane Ultra im Benedikt-Labre Haus überreicht.

Wir danken den Organisatoren der Kältehilfe für den Einsatz in unserer Stadt!!!! 

Daher heißt es auch in Zukunft, verschönert unsere Stadt und alle Gästeblöcke dieser Welt, damit auch im kommenden Jahr eine soziale Institution unterstützt werden kann. 

In Eintracht für Trier!

Insane Ultra im Dezember 2020


Liebe Eintrachtfans, liebe Trierer,

am vergangenen Dienstag wurde unsere Stadt Opfer einer abscheulichen Amokfahrt. Diese grausame Tat verzeichnete fünf Tote und unzählige Verletzte. Den betroffenen Familien gilt unser tiefstes Mitgefühl.

Nachdem wir am vergangenen Mittwoch, gemeinsam mit unserem Umfeld, uns zum stillen Gedenken an der Porta Nigra versammelt haben, konnten wir schon durch kleine Spenden einen Betrag von rund 370€ zusammen bekommen. Diesen Betrag möchten wir gerne dem Spendenkonto der Stadt Trier zukommen lassen. Dabei soll es aber nicht bleiben. Getreu dem Motto „In Eintracht für Trier!“ möchten wir bei allen Gruppen und Fanclubs einen Aufruf starten zu spenden. Sammelt innerhalb eurer Gruppe bei allen Leuten und stellt uns diesen Betrag am Ende zur Verfügung. Wir werden den gesamten Betrag am Ende der Aktion im Namen der Fanszene Trier dem Spendenkonto zukommen lassen. Damit das ganze auch transparent gestaltet wird, werden wir jeden Fanclub inklusive der jeweiligen Spendensumme und natürlich den Gesamtbetrag hier veröffentlichen. Da es wahrscheinlich auch einzelne Personen gibt, die keiner Gruppe angehören und sich gerne hieran beteiligen möchten, bitten wir sich entweder einem Fanclub anzuschließen oder direkt an das Konto der Stadt zu spenden. Für die Spenden der jeweiligen Gruppen steht euch ein PayPal Konto zur Verfügung. Sollte die Spende hierüber nicht möglich sein, bitten wir um kurze Kontaktaufnahme. Wir können euch dann auch eine Bankverbindung zur Verfügung stellen. 

Gesammelte Spenden der Fanclubs und Gruppen bitte per PayPal an infostand@insane-ultra.de. Bitte erwähnt im Betreff eure Gruppe oder Fanclub. Die Aktion endet am 18. Dezmber 2020.

 

Für Einzelspenden stehen euch die folgende Kontodaten der Stadt Trier zur Verfügung:

Kontoinhaber: Stadt Trier mit Kontozusatz: „Trier steht zusammen“

IBAN: DE83 5855 0130 0001 1217 55

BIC: TRISDE55XXX

Institut: Sparkasse Trier


In Eintracht für Trier,

Insane Ultra

Liebe Eintracht-Fans und Freunde des Eintracht Trier Weihnachtssingens,

die Ereignisse rund um die Coronapandemie überschlagen sich seit Monaten. Unser top gestartetes Team bereitete uns viel Freude, bis die Virusbekämpfung auch vor der Oberliga nicht halt machen konnte. Nun ruht der Ball und wir alle hoffen auf eine baldige Entspannung der Lage.

Doch seit diesen Ereignissen gibt es auch viel Positives zu berichten. Die Fanszene agiert geeinter als je zuvor, neue gemeinsame Projekte unterstützten und unterstützen unseren SVE, aber auch andere soziale Einrichtungen. Der Verkauf der Fanszene-Artikel gestaltete sich als voller Erfolg und die Spendensummen werden bald benannt und an ihre Adressaten ausgezahlt.

Doch es gibt eine weitere wichtige Instanz, die fester Bestandteil im Moselstadion geworden ist und der Pandemie zum Opfer fallen sollte: Das Eintracht-Trier Weihnachtssingen, organisiert vom SCT!

Seit dem ersten Weihnachtssingen 2018 war der Kinderhort EXHAUS die Hauptattraktion der Veranstaltung, da der Kinderchor mit tollen Darbietungen für Begeisterung sorgte. Selbstverständlich wurden die Einnahmen somit auch dieser Traditionskita aus Trier-Nord gespendet.

Gebeutelt vom Zwangsauszug aus dem Exhausgebäude, folgte in diesem Jahr der schlimmste Schlag für die Kinder des Hortes. Der Trägerverein Exhaus e.V. ist insolvent und 45 Kinder und deren Familien bangen um ihre zukünftige pädagogische Unterbringung.

Deshalb war und ist es für uns eine Herzensangelegenheit, diese Kinder weiter zu unterstützen und ihnen ein kleines Weihnachtsgeschenk zu machen.

Deshalb werden wir das Weihnachtssingen nicht ausfallen lassen, sondern virtuell/online durchführen.

TERMIN: SONNTAG, 13.12.2020, Uhrzeit: 15.00 -16.00 Uhr! Auf YOUTUBE via SVE-TV!!!

Im Vorfeld haben SCT und INSANE ULTRA gemeinsam Artikel entworfen, die Ihr im Zeitraum vom 1.12.-9.12.2020 (Start = Ablauf des Countdowns) käuflich erwerben könnt. In diesem Zusammenhang wird es, wie im letzten Jahr, eine Weihnachtslotterie geben, bei der tolle Preise auf Euch warten. Die Lose zur Tombola (je 1 €) und die Artikel werden ab dem 01.12. ausschließlich an dieser Stelle zu erwerben sein. Es handelt sich dabei um:

  • Weihnachtssingen-Tasse (LIMITIERTE AUFLAGE): 6,50 €
  • IU-Weihnachtskalender: 15 €

Unterstützt unser Weihnachtssingen und damit die Kinder des hart getroffenen Exhaushortes, durch den Kauf dieser Artikel und begleitet uns am 13.12. auf YouTube.
Weitere Infos folgen auf den üblichen Kanälen von SCT und Insane Ultra.

Nie war es wichtiger:

IN EINTRACHT DURCH SCHWERE ZEITEN!

In diesem Zusammenhang noch eins:
VOLLE SOLIDARITÄT MIT DEM FANPROJEKT TRIER, welches ebenfalls durch die Insolvenz in seiner Existenz bedroht ist.

FÜR DEN FORTBESTAND mit seinem Stammpersonal (nur mit Lukas und Katja geht es für uns weiter!!!)

Supporters Club Trier 2001 & Insane Ultra


 Wir werden dich vermissen...

„Spaghetti“, machs gut, da wo du jetzt bist...

Unser Metzer Bruder hat uns nach einem tragischen Verkehrsunfall für immer verlassen. Tief geschockt und völlig unerwartet traf uns sein Tod. Spaghetti, du wirst eine tiefe Lücke hinterlassen und uns fehlen!
Plötzlich und unerwartet wurde er aus dem Leben gerissen, aus der Mitte seiner Familie und dem Kreis seiner Gruppe. Viel zu jung – viel zu früh. Mit 25 Jahren. Schock. Leere. Trauer. Ohnmacht. Das sind unsere Gefühle seit der Nachricht über seinen Tod. Unsere Gedanken sind bei seinen Eltern, Geschwistern und Angehörigen. Und seiner Gruppe und Metzer Freunde der „Ouest“! Seine Familie muss lernen mit dem Schmerz zu leben. Wir können ihr nur versichern, dass sie auf diesem Weg nicht alleine ist.
Du warst ein Mutmacher in unserem Leben! Wenn die Laune bei Einzelnen im Keller war, sei es aus privaten Gründen oder weil unsere Eintracht mal wieder verloren hatte, 10 Sekunden mit dir und deiner Lebensfreude haben gereicht um alles Negative zu vergessen. Spaß zu haben und unsere Freundschaft zu feiern und zu zelebrieren!
Dein Verlust verändert auf einmal alles... Plötzlich geht es nicht mehr darum, die dicksten Eier in der Kurve zu haben, plötzlich geht es nicht mehr darum, wegen Kleinigkeiten zu maulen.
Dir wird stattdessen bewusst, wie wertvoll die gemeinsame Zeit mit deinen Leuten in der Kurve ist. Dir wird bewusst, dass sie vergänglich ist!
Danke für die gemeinsame und unvergessliche Zeit, die wir mit dir haben durften! Deine fröhliche Art, deine Lebensfreude und herzliche Menschlichkeit wird uns fehlen!

Wir trauern um einen Bruder, Pionier der Freundschaft und tollen Freund!
Ruhe in Frieden - Tu nous manques! Mais on t oublie jamais! Bisous Spaghetti!

Insane Ultra, Blaue Jugend und die ganze Fanszene der Eintracht!

Salve Eintracht-Gemeinde,

die aktuelle Lage bedeutet weiterhin für uns alle eine schwierige und ausnahmslos beschissene Situation. Was würden wir alle dafür geben, endlich wieder wie gewohnt Schulter an Schulter in unserem geliebten Moselstadion zu stehen, unsere Farben siegen zu sehen und uns anschließend die Bierbecher im Freudentaumel um die Ohren werfen zu können. Es werden aktuell an vielen Ecken Gespräche geführt, Konzepte vorgeschlagen und eingereicht, doch nichts wird vorerst so sein wie es mal war oder sein soll. Unter den aktuellen Einschränkungen wird es für uns nicht möglich sein, den Fußball so zu verfolgen, wie wir es als Ultras, Fans und aktive Mitglieder des SV Eintracht Trier 05 gewohnt sind. Das aktuelle Konzept der Eintracht und der Stadt Trier sieht es vor, keine Stehplätze im Moselstadion zuzulassen, Tickets zu personalisieren und den aktuell gewohnten Mindestabstand bei der Zuteilung der Plätze einzuhalten. Da auch wir die Pandemie ernst nehmen und diese Entscheidung respektieren, wird es uns unter diesen Gesichtspunkten nicht möglich sein aktiv als Gruppe im Stadion auftreten und uns ausleben zu können. Unter diesen Umständen haben wir uns dazu entschlossen, die nächste Zeit nicht als Gruppe bei den Heim- und Auswärtsspielen unserer Eintracht aufzutreten. Wir werden die Situation jedoch von Zeit zu Zeit und je nach Beschränkungen durch die örtlichen Behörden neu bewerten.

Trotz alledem soll unsere Entscheidung keinesfalls als Kritik gegenüber Verein oder Mannschaft gesehen werden, geschweige denn dazu dienen, dass andere Fans und/oder Fanclubs sich uns gegenüber verpflichtet fühlen. Denn auch wir wissen, dass die Zuschauereinnahmen durch die aktive Fanszene einen nicht kleinen Anteil am Saisonbudget unseres Vereins haben. Daher soll auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er unter diesen Bedingungen die Heimspiele im Moselstadion verfolgen möchte oder ob er das nicht mit sich vereinbaren kann. Gleiches gilt für Auswärtsspiele, sofern Zuschauer zugelassen werden.

Für alle die sich gegen einen Stadionbesuch entscheiden, werden wir, im engen Austausch mit anderen Fangruppen, von Spiel zu Spiel ein alternatives Programm anbieten.

Alles natürlich innerhalb der Maßnahmen, die der Pandemie-Bekämpfung dienen.

In Eintracht für Trier!

Übergabe der Artikel der "virtuellen Auswärtsfahrt"

Tach Eintracht-Fans!

Zeitpunkt und Ort der offiziellen Übergabe der im Rahmen unserer virtuellen Auswärtsfahrt erworbenen Fanartikel stehen nun fest:

Datum/Uhrzeit: Samstag, 04.07. / 11.00 – 16.00 Uhr
Ort: Hintereingang Moselstadion

Wir bitten euch uns bei der Abholung einen Zahlungsnachweis vorzulegen (z.B. Überweisungsbestätigung auf dem Handy). Falls ihr wollt, dass ein Freund/Bekannter/Verwandter eure Artikel abholt bitten wir um eine an uns vorab geschickte Mail. Alternativ kann auch vom Abholer eine Bestätigung des Käufers vorgezeigt werden (Chatverlauf o.Ä.).
Diejenigen, die weder persönlich erscheinen, noch jemanden mit der Abholung beauftragen können, bitten wir uns zu kontaktieren. In dem Fall werden wir eine individuelle Übergabemöglichkeit finden.

Natürlich auch nochmal die Bitte, dass sich alle Beteiligten am Samstag an die geltenden Corona-Bestimmungen halten.

Wir freuen uns auf euch!

IN EINTRACHT DURCH SCHWERE ZEITEN

JETZT ZU FINDEN AUF FOLGENDEM BUTTON 


In Eintracht durch

 schwere Zeiten

Liebe Eintracht-Fans,

die Corona-Krise hat unser soziales und wirtschaftliches Leben fest im Griff. Dies bedeutet auch für unseren geliebten SVE, trotz gewissenhafter Notfallplanung und Vorbereitung, dass kaum Planungssicherheit besteht und somit auch kaum finanzielle Einnahmen generiert werden können, um beispielsweise die kommende Saison ambitioniert zu gestalten.

Aus diesem Grund hat sich die aktive Fanszene (in diesem Fall Supporters Club Trier, Insane Ultra, Moselhaie 1993 und Trierer Hautzen 1993) viele Gedanken gemacht und folgende Aktion geplant:

Eine VIRTUELLE AUSWÄRTSFAHRT mit mehreren Besonderheiten:

Durch den Erwerb eines Bustickets, erhält jeder Fan die Möglichkeit (NUR exklusiv auf dieser Fahrt), eigens dafür konzipierte Fanartikel zu erwerben.

Hierbei handelt es sich um:

  • ein neues Fanszene-Shirt
  • eine Viezporz mit Aufdruck
  • auch Kaltgetränke können bestellt werden, die bei Übergabe der Bustickets/Fanartikel ausgehändigt werden

Aus der virtuellen Aktion wird also eine reale, bei der die Fans nicht nur spenden, sondern einmalige Fanutensilien erwerben können.

Alle Einnahmen sollen unserer Eintracht helfen, die schwierige Zeit einigermaßen gut zu überstehen und eine positive Rückkehr auf den Fußballplatz zu ermöglichen.

Also, Fans und Unterstützer: Auf geht´s, meldet euch für die Bustour an, schnappt euch die nur hier erhältlichen Fanutensilien, gönnt euch ein paar Kaltgetränke und unterstützt damit unseren Verein!

Anmeldung ab Freitag, 15.05. bis Samstag, 30.05.2020

Wichtige und weitere Infos über Fanartikel (Foto), Preise, sowie Zahlungs- und Übergabemodalitäten folgen hier in Kürze auf den Kanälen von SCT und Insane Ultra.

Seid gespannt! Haltet euch bereit! Bald geht´s los!

IN EINTRACHT FÜR DIE EINTRACHT!

Quarantäne für den Fußball – Geisterspiele sind keine Lösung!

Die Frage, wann und in welcher Form wieder Profifußball gespielt werden darf, wurde in den vergangenen Tagen und Wochen viel diskutiert. In der nach wie vor teils unübersichtlichen gesellschaftlichen Situation wurden von verschiedenen Akteuren eine Vielzahl ethischer, epidemiologischer und anderer Argumente ins Feld geführt. Im Folgenden möchten wir uns, als bundesweiter Zusammenschluss der Fanszenen und mit Blick auf die DFL-Vollversammlung, zu dem Thema äußern:

Die Wiederaufnahme des Fußballs, auch in Form von Geisterspielen, ist in der aktuellen Situation nicht vertretbar – schon gar nicht unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Verantwortung. Eine baldige Fortsetzung der Saison wäre blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft und insbesondere all denjenigen, die sich in der Corona-Krise wirklich gesellschaftsdienlich engagieren. Der Profifußball ist längst krank genug und gehört weiterhin in Quarantäne. 

Wir vertreten die klare Position, dass es keine Lex Bundesliga geben darf. Fußball hat in Deutschland eine herausgehobene Bedeutung, systemrelevant ist er jedoch ganz sicher nicht. Beschränkungen, die für vergleichbare Bereiche der Sport- und Unterhaltungsindustrie gelten, müssen auch im Fußball Anwendung finden. In einer Zeit, in der wir alle sehr massive Einschränkungen unserer Grundrechte im Sinne des Gemeinwohls hinnehmen, ist an einen Spielbetrieb der Bundesligen nicht zu denken. Wenn seit Wochen über einen Mangel an Kapazitäten bei CoVid-19-Tests berichtet wird, ist die Idee, Fußballspieler in einer extrem hohen Taktung auf das Virus zu untersuchen, schlicht absurd. Ganz zu schweigen von der Praxis eines Fußballspiels mit Zweikämpfen, eines normalen Trainingsbetriebes in Zeiten von Versammlungsverboten und eines gemeinsamen Verfolgens potenzieller Geisterspiele durch Fans.

Die Rede von gesellschaftlicher Verantwortung und Pläne für exklusive Testkontingente (über 20.000 Stück) für den Profifußball passen nicht zusammen. Wir verstehen, dass Vereinsfunktionäre durchaus rechtliche Verpflichtungen haben, im Sinne des finanziellen Wohls ihres Vereins zu handeln. In einer Situation jedoch, in der die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass offenbar sämtliche Bedenken hintenangestellt werden, wenn es darum geht, den Spielbetrieb möglichst lange aufrechtzuerhalten, bzw. erneut zu starten.

Ganz offensichtlich hat der Profifußball viel tieferliegende Probleme. Ein System, in das in den letzten Jahren Geldsummen jenseits der Vorstellungskraft vieler Menschen geflossen sind, steht innerhalb eines Monats vor dem Kollaps. Der Erhalt der Strukturen ist vollkommen vom Fluss der Fernsehgelder abhängig, die Vereine existieren nur noch in totaler Abhängigkeit von den Rechteinhabern. 

Die Frage, weshalb es trotz aller Millionen keinerlei Nachhaltigkeit im Profifußball zu geben scheint, wie die Strukturen und Vereine in Zukunft robuster und krisensicherer gemacht werden können, wurde zumindest öffentlich noch von keinem Funktionär gestellt. Das einzig kommunizierte Ziel ist ein möglichst schnelles ,,Weiter so!‘‘, das jedoch lediglich einer überschaubaren Zahl an Beteiligten weiterhin überragende Einkünfte garantiert. Das Gerede von zigtausenden Jobs halten wir schlicht in den meisten Fällen für einen Vorwand, weiterhin exorbitante Millioneneinkünfte für wenige extreme Profiteure zu sichern. Dies zeigt sich auch in der absoluten Untätigkeit des DFB, im Hinblick auf den Fußball unterhalb der 2. Bundesliga. Dass Geisterspiele hier viel stärkere Folgen hätten, als in den Ligen der DFL, wird ausgeblendet. Hauptsache das „Premiumprodukt“ kann weiterexistieren. Hier wird der DFB seiner Rolle nicht nur nicht gerecht, er zeigt auch wiederholt, wessen Interessen er vertritt.

Seit Jahren fordern Fans Reformen für eine gerechtere Verteilung der TV-Einnahmen und kritisieren die mangelnde Solidarität zwischen großen und kleinen Vereinen. Wir weisen auf Finanzexzesse, mangelnde Rücklagenbildung und die teils erpresserische Rolle von Spielerberatern hin. Die Gefahr der Abhängigkeit von einzelnen großen Geldgebern haben wir anhand von Beispielen wie 1860 München, Carl Zeiss Jena und anderen immer wieder aufgezeigt.

Spätestens jetzt ist es aller höchste Zeit, dass sich Fußballfunktionäre ernsthaft mit diesen Punkten auseinandersetzen. Die jetzige Herausforderung ist auch eine Chance: Die Verbände sollten diese Krise als solche begreifen und die Strukturen des modernen Fußballs grundlegend verändern. Es ist höchste Zeit!

In diesem Zusammenhang fordern wir:

-Der aktuelle Plan der DFL, den Spielbetrieb im Mai in Form von Geisterspielen wieder aufzunehmen, darf nicht umgesetzt werden. Wir maßen uns nicht an, zu entscheiden, ab wann der Ball wieder rollen darf. In einer Situation, in der sich der Fußball auf diese Weise so dermaßen vom Rest der Gesellschaft entkoppeln würde, darf es jedoch nicht passieren. 

-Eine sachliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage muss forciert und eine Abkehr vom blinden Retten der TV-Gelder vollzogen werden. Auch ein möglicher Abbruch der Saison darf kein Tabu sein, wenn die gesellschaftlichen Umstände es nicht anders zulassen. In diesem Fall sollten nicht nur Horrorszenarien in Form von drohenden Insolvenzen skizziert werden, sondern Lösungsmöglichkeiten in Form von Förderdarlehen, erweiterten Insolvenzfristen und anderen Kriseninstrumenten, denen sich auch die restliche Wirtschaft stellt, diskutiert werden. 

-Eine kommende Lösung muss maximal solidarisch sein. Es darf unter den Vereinen keine Krisengewinner - und verlierer geben. Die Schere zwischen ,,groß‘‘ und ,,klein‘‘ darf nicht noch weiter auseinandergehen. Ausdrücklich schließen wir damit auch die Vereine der dritten Liga und der Regionalligen mit ein, für die Geisterspiele ohnehin keine Option sind.

-Die Diskussion über grundlegende Reformen, um den Profifußball nachhaltiger und wirtschaftlich krisensicherer zu gestalten, muss jetzt beginnen. Sie darf nicht nur von Fans und Journalisten geführt werden, sondern ist die zentrale Aufgabe der Verantwortlichen der Clubs und Verbände. Strukturen und Vereine müssen auf einen finanziell und ideell sicheren Boden zurückgeholt werden. Dabei muss die 50+1-Regel weiterhin unberührt bleiben. 

Die Phase einer von der restlichen Gesellschaft komplett entkoppelten Fußballwelt muss ein Ende haben!


Fanszenen Deutschlands im April 2020

CORONA KRISE

An dieser Stelle wünschen die Protagonisten dieser Aktion allen Erkrankten gute Genesung! Für uns als Gruppe ist es nicht nur wichtig sich solidarisch zu zeigen und Danke zu sagen, sondern auch mit Nachdruck bessere Arbeitsverhältnisse für alle betroffenen Berufsgruppen zu fordern. Diese leisten tagtäglich unfassbar viel, was auch durch angemessene Bezahlung honoriert werden muss. Auch wir Ultras rufen die Trierer Bevölkerung dazu auf besonnen mit der Situation umzugehen, de Nerven zu behaalen und solidarisch zu sein. Noch vor wenigen Wochen wäre es für uns utopisch gewesen zur Einhaltung von Kontaktverboten aufzurufen, doch angesichts der aktuellen Lage scheint es für uns das richtige zu sein. Also bleivt dahaam, wenn wir diese Zeit gemeinsam durchgestanden haben sehen wir uns alle im Moselstadion.

Trier hält zusammen, in Eintracht vereint!

Exhaus bleibt!

  • Villa
  • Konz2
  • Rettungswagen
  • Schule
  • Supermarkt
  • Konz1
  • Helfer
  • Exhaus2
  • Exhaus
  • Brüderkrankenhaus
  • Dahaam
  • Eintracht
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KOLLEKTIVSTRAFEN ZUM "SCHUTZE" EINES MILLIARDÄRS - DER DFB ZEIGT ERNEUT SEIN WAHRES GESICHT! In den vergangenen Wochen wurde die Fußballöffentlichkeit erneut Zeuge der Doppelmoral und Demokratiefeindlichkeit der Vertreter des sogenannten „modernen Fußballs“. Ihren Höhepunkt erreichte die Absurdität vorerst am vergangenen Wochenende.

Sich gegenseitig übertreffend fabulierten Dietmar Hopp, Karl-Heinz Rummenigge und der DFB selbst, neben abgehalfterten D-Prominenten des Fußballs über „Würde“, „Moral“ und „Respekt“. Dieselben Personen, die im Falle Hopp daran arbeiten, dass der Fußball der Zukunft von hochgezüchteten Retortenvereinen mit unkritischem Klatschpublikum beherrscht wird und der ungebetenen Meinungen gerne mit einem Hochfrequenzgerät begegnet, welches Körperverletzungen nach sich zieht. Oder die, im Fall Rummenigge, Trainingslager in Katar abhalten, einem Land, welches Menschenrechte und somit die oben erwähnten Werte mit Füßen tritt. Ein Land, welches auch aufgrund der DFB-Funktionäre die Weltmeisterschaft 2022 austragen wird. In Anbetracht der nicht aufgeklärten gekauften WM 2006 ist auch hier davon auszugehen, dass sich die Herren das einige teure Uhren haben kosten lassen.
Diese moralisch alles andere als integren Personen und Strukturen wollen uns Fans nun erzählen, was Anstand ist und stören sich an der zugespitzten Wortwahl, mit der wir unsere Kritik äußern. Nur, wenn es keine Möglichkeit gibt, grundlegende Veränderungen im deutschen Fußball zu erreichen, müssen wir eben zu drastischeren Maßnahmen greifen. Dass es keine andere zielführende Möglichkeit gibt, haben die von uns geführten Gespräche mit den Verbänden gezeigt, die letztlich nicht mehr waren als ein großer Scheindialog.
Die tatsächliche Schande der vergangenen Wochen liegt im Verhalten der Verbände, allen voran des DFB. Zuerst wurden die öffentlichkeitswirksam ausgesetzten Kollektivstrafen wieder eingeführt. Wohlgemerkt, in einer von einem Fußballverband geschaffenen Paralleljustiz. Diese verfassungswidrige Art der Bestrafung ist mit unserem Verständnis von Demokratie nicht in Einklang zu bringen. Indem der DFB diese nun wieder ausspricht, offenbart er nicht nur erneut sein verzerrtes Bild von Rechtsstaatlichkeit, sondern beweist auch eindrücklich, dass er nur solange an Veränderungen und Dialog interessiert ist, solange sein Geschäft nicht ernsthaft gestört wird. Nicht einmal die wenigen Fanorganisationen, die noch mit dem DFB im Dialog stehen, wurden über die "neue Linie" des Verbandes informiert, geschweige denn, deren Meinung eingeholt. Der DFB zeigt wiederholt, dass er kein ernsthaftes Interesse an einem Dialog mit Fans verfolgt. Unter Fritz Keller scheint sich auch hier leider nichts zum Positiven verändert zu haben.
Darüber hinaus sollen von nun an zum Wohle eines Milliardärs sämtliche „Diskriminierungen“ und „Beleidigungen“ sanktioniert werden, bei Wiederholungen droht ein Spielabbruch. Eine Selbstoffenbarung seiner eigenen Unabhängigkeit lieferte der DFB bereits, in dem er im Vorfeld des Spieltags eine Einflussnahme von Vereinsfunktionären und Absprachen zuließ. Der erste Spieltag mit dieser Regelung hat gezeigt, worum es den Verantwortlichen und dem DFB wirklich geht, um schlichte Zensur. Anders ist die Unterbrechung in Meppen nicht zu erklären. Auch, wenn die Verbände jetzt wieder ein Stück weit zurückrudern, zeigt sich klar, in welche Richtung es gehen soll und wird.
Wir sind nicht gutgläubig und waren es auch nie. Und so lassen wir uns auch diesmal nicht blenden. Es geht hier weder um antirassistisches Engagement, noch um Diskriminierung und schon gar nicht um Anstand und Werte. In diesem Falle hätte sich der DFB in der Vergangenheit entschiedener, auch im eigenen Dunstkreis, positionieren müssen. Dieses geschah, wie zu erwarten nicht. Es geht schlichtweg um die Bekämpfung unserer Fankultur und unserer Werte. Die Profiteure des Geschäfts „Fußball“ versuchen mit diesem scheinbar verfänglichen Thema die Fankurven zu spalten, um letztlich die aktiven Fanszenen zu entfernen. Denn diese sind es, die stets den Finger in die Wunde legen und sich für demokratische Vereine, effektive Mitbestimmung im Fußball, für den Erhalt der 50+1 Regel, für bezahlbare Eintrittskarten und fangerechte Anstoßzeiten einsetzen und somit letztlich für das, was uns Fans die Identifikation mit diesem Sport noch halbwegs gelingen lässt.
Aber dieses Engagement ist dem DFB und seinen Verbündeten ein Dorn im Auge, welchen es zu bekämpfen gilt. Diesen Kampf nehmen wir auch weiterhin gerne an, denn wir haben keine andere Wahl, als ihn zu führen, wenn wir unseren Fußball zumindest teilweise noch erhalten wollen. Dieser Kampf kann plakativ, zugespitzt und provokant geführt werden oder tiefgründig und differenziert – wichtig ist, dass wir ihn führen!
Denn wir Fans sind die Basis und die Seele des Fußballs und wir lassen uns weder von Kollektivstrafen, noch von Spielunterbrechungen davon abhalten, für unsere Sache einzustehen.
Wir fordern und erwarten daher:
Kollektivstrafen abschaffen! Es wird Zeit, dass der DFB sein mittelalterliches Rechtsverständnis für alle Zeit hinter sich lässt und Kollektivstrafen nicht nur aussetzt, sondern seine Rechts- und Verfahrensordnung diesbezüglich ändert und damit das Instrument der kollektiven Bestrafung abschafft. Im gleichen Zuge erwarten wir die sofortige Aufhebung der gegen Borussia Dortmund ausgesprochenen Zuschauerausschlüsse.
Die wirklich hässlichen Gesichter des Fußballs bekämpfen! Der Fußball ist kaputt. Wirtschaftliche Interessen werden hofiert, das System sorgt dafür, dass reiche Clubs immer reicher werden, in den Verbänden steht Korruption an der Tagesordnung und um Menschenrechtsverletzungen schert man sich einen Dreck. Nicht erst seit den „Football Leaks“- Enthüllungen ist bekannt, dass Verbände und Vereine sich an diesen Zuständen nicht stören - im Gegenteil, sie fördern sie sogar. Hier muss endlich gegengesteuert werden, sollte den Herren wirklich etwas am Fußball liegen!
Wer nur am maximalen Profit orientiert ist, Werte deshalb nur zu seinem (Wettbewerbs-)Vorteil benennt und sich mit jahrelanger Kritik von Fans nicht ehrlich auseinandersetzt, macht sich lächerlich, wenn er sich als Hüter der Moral inszeniert. Wir Fans werden die Praxis vom letzten Spieltag nicht einfach so hinnehmen und im Zweifel weiter Unterbrechungen und auch Abbrüche in Kauf nehmen.

Fanszenen Deutschlands im März 2020